Starte bei Bedürfnissen, nicht bei Alter & Beruf

Wenn ich Dir eine Sache sagen dürfte, die Deine Website (und Dein Marketing) schlagartig leichter macht, dann wäre es diese:

Deine Zielgruppen-Definition beginnt nicht bei „35–45, weiblich, lebt in Deutschland“.
Sie beginnt bei dem, was in Deinen WunschkundInnen wirklich los ist.

Denn am Ende buchen Menschen kein Coaching, weil sie in einer bestimmten Altersgruppe sind.
Sie buchen, weil sie sich irgendwo wiederfinden. Weil sie hoffen, dass sich etwas verändert. Weil sie ein Problem nicht mehr alleine tragen wollen.

Und genau diese Ebene brauchst Du – damit Deine Website nicht nur „nett“ klingt, sondern wirklich anspricht

Öffne hier die Mini-Checkliste: Zielgruppen-Klarheit in 5 Minuten

Warum die Zielgruppen-Definition der Hebel für Deine Website ist

Deine Zielgruppe ist die Grundlage für:

  • die Worte, die Du auf Deiner Website nutzt

  • die Beispiele, die Du gibst

  • die Themen, die Du ansprichst

  • die Angebote, die Du formulierst

  • und letztlich: ob BesucherInnen denken „die meint mich“ oder eben nicht

Wenn Du das nicht klar hast, wird Deine Kommunikation automatisch schwammig.
Und schwammig bedeutet online leider oft: keine Entscheidung, keine Anfrage.

1) Starte mit dem, was Deine Zielgruppe wirklich bewegt

Vergiss erstmal alle Persona-Details.

Stell Dir lieber diese Fragen:

  • Was ist gerade ihr größter innerer Druck?

  • Was nervt sie so sehr, dass sie endlich etwas ändern will?

  • Woran merkt sie im Alltag, dass es so nicht weitergeht?

  • Was wünscht sie sich – nicht oberflächlich, sondern ehrlich?

Und jetzt der wichtigste Punkt:

Wie würden sie das selbst sagen?
Nicht wie ein Coach es formulieren würde. Sondern wie Dein Mensch es im Kopf hat.

(Wenn Du das noch konkreter ausarbeiten willst: Klarheit über Deine WunschkundInnen)

Beispiele (nur als Gefühl, nicht als Vorlage):

  • „Ich hab das Gefühl, ich komme nicht hinterher.“

  • „Ich weiß, dass ich was ändern muss, aber ich krieg’s nicht hin.“

  • „Ich funktioniere nur noch.“

  • „Ich will mich wieder spüren.“

Wenn Du diese Ebene triffst, hast Du die stärksten Website-Texte plötzlich fast von allein.

2) Mach aus dem Gefühl ein konkretes Problem (das Du lösen kannst)

„Mehr Klarheit“ ist ein Wunsch.
Aber was ist das konkrete Problem dahinter?

  • Können sie sich nicht entscheiden?

  • Sind sie überfordert?

  • Haben sie Angst, es falsch zu machen?

  • Verzetteln sie sich?

  • Fehlt Struktur?

  • Fehlt Mut?

  • Fehlt Selbstvertrauen?

Das ist der Moment, wo Deine Zielgruppe greifbar wird.

Und hier kommt der Conversion-Hebel:
Je klarer das Problem, desto klarer Dein Angebot.

3) Definiere das gewünschte Ergebnis (nicht nur die Methode)

Viele Coaches beschreiben, was sie tun.
Aber Menschen wollen vor allem wissen, wo sie am Ende stehen.

Frag Dich:

  • Wie sieht ihr Leben nach der Veränderung aus?

  • Was können sie dann wieder, was heute schwer ist?

  • Was wird leichter?

Hier darfst Du ruhig sehr bildhaft werden – weil Du damit auf Deiner Website Vertrauen aufbaust.

4) Sag klar, für wen es passt – und für wen nicht

Das ist der Teil, den viele vermeiden, weil sie Angst haben, Menschen auszuschließen.

Aber genau dadurch wird Deine Website stark.

Gute Formulierungen sind zum Beispiel:

  • „Du bist hier richtig, wenn…“

  • „Meine Begleitung passt besonders gut zu Dir, wenn…“

  • „Wir passen eher nicht zusammen, wenn…“

Das wirkt nicht hart. Es wirkt professionell.

Und es spart Dir später unglaublich viel Energie, weil Du weniger unpassende Anfragen bekommst.

5) Optional: Demografische Merkmale – nur als Feinschliff (wenn überhaupt)

Und jetzt: Ja, Du darfst Demografie nutzen – aber nur, wenn sie wirklich relevant ist.

Zum Beispiel:

  • wenn Du explizit mit Führungskräften arbeitest

  • wenn es um Elternschaft geht

  • wenn ein Kontext wie „Selbstständigkeit“ zentral ist

  • wenn bestimmte Lebensphasen eine Rolle spielen

Aber sonst gilt:
Du brauchst kein Alter, um eine starke Zielgruppe zu haben.
Du brauchst eine klare innere Situation.

6) Zielgruppen-Klarheit ist kein Endzustand – sie wird besser, wenn Du losgehst

Du wirst nicht an Tag 1 die perfekte Zielgruppe definieren.
Und das ist auch nicht nötig.

Aber Du wirst immer klarer, wenn Du:

  • Fragen in Calls sammelst

  • Formulierungen aus Mails/DMs notierst

  • beobachtest, wer schnell in die Umsetzung kommt

  • erkennst, welche Menschen Du wirklich gern begleitest

Das ist Feinschliff – und der darf wachsen.

Fazit: Deine Zielgruppe ist ein Gefühl + ein Problem + ein Wunsch nach Veränderung

Wenn Du Deine Zielgruppen-Definition bei Bedürfnissen, Wünschen und inneren Themen startest, wird alles leichter:

  • Deine Website-Texte klingen echter

  • Deine Inhalte treffen mehr

  • Deine Angebote werden klarer

  • und Menschen fühlen sich wirklich gemeint

 

Und genau das ist am Ende der Unterschied zwischen „Website ist online“ und „Website bringt Anfragen“.