Schmerzpunkte & Bedürfnisse: Warum Deine Website erst dann verkauft, wenn Du beides wirklich triffst
Als Coach willst Du Menschen begleiten, Veränderungen möglich machen und echte Ergebnisse erzielen.
Und ja: Du brauchst dafür Methode, Erfahrung, Herz, Haltung.
Aber online – auf Deiner Website – entscheidet am Ende oft etwas ganz anderes darüber, ob jemand bei Dir anfragt:
Trifft Dein Text den wunden Punkt?
Und zeigt er gleichzeitig das, was sich Deine Wunschkundin eigentlich wünscht?
Genau dafür sind zwei Dinge entscheidend: Schmerzpunkte und Bedürfnisse.
Nicht als Marketing-Trick. Sondern als Grundlage für eine Website, die sich anfühlt wie: „Okay… die versteht mich.“
Was sind Schmerzpunkte – und warum sind sie so mächtig?
Schmerzpunkte sind die Probleme, die Deine Zielgruppe gerade wirklich belasten.
Das können äußere Themen sein (Stress, Konflikte, Überforderung), aber oft steckt darunter etwas Tieferes:
- „Ich zweifle ständig an mir.“
- „Ich treffe keine Entscheidung und bleibe stecken.“
- „Ich weiß, dass ich was ändern muss – aber ich krieg’s nicht hin.“
- „Ich funktioniere nur noch.“
Schmerzpunkte sind so wichtig, weil sie erklären, warum jemand überhaupt auf die Suche geht.
Und weil Deine Website genau hier zeigen darf: „Du bist nicht alleine. Und ja – das ist lösbar.“
Mini-Test für Deine Website:
Wenn jemand Deinen Text liest – denkt er sofort „Das bin ich“?
Oder bleibt es bei „klingt nett“?
Bedürfnisse: Das, was Deine Zielgruppe eigentlich will (auch wenn sie es nicht so formuliert)
Bedürfnisse sind der Gegenpol zum Schmerz: das, was sich Deine Wunschkundin wünscht.
Nicht nur oberflächlich („mehr Gelassenheit“), sondern konkret spürbar:
- „Ich will wieder ruhig schlafen können.“
- „Ich will mich selbst wieder ernst nehmen.“
- „Ich will Sicherheit in Entscheidungen.“
- „Ich will mich zeigen, ohne mich zu verstellen.“
Und jetzt kommt der Punkt, der für Website-Texte Gold wert ist:
Menschen kaufen nicht nur Schmerz-Linderung. Sie kaufen ein Gefühl von Zukunft.
Wenn Deine Website nur Probleme aufzählt, wirkt sie schwer.
Wenn sie nur Wünsche beschreibt, wirkt sie beliebig.
Die Mischung macht’s: Schmerz + Bedürfnis = „Ich fühle mich gemeint.“
Wenn Du Dir gerade denkst „Okay, aber WIE definiere ich meine Zielgruppe so, dass ich daraus Website-Texte machen kann?“ – dann lies hier weiter: Zielgruppen-Definition als Coach.
Empathie ist nicht nett – sie ist Strategie
Du musst kein Drama erzählen, um empathisch zu schreiben.
Empathie bedeutet auf Deiner Website schlicht: Du formulierst so, dass sich jemand wiedererkennt.
Das klappt am besten, wenn Du Dich fragst:
- Was denkt sie heimlich, wenn keiner hinschaut?
- Was ist ihr peinlich oder unangenehm?
- Wogegen kämpft sie seit Monaten?
- Was wäre die kleinste Veränderung, die sofort Erleichterung bringt?
Je konkreter Du das beantworten kannst, desto klarer wird Deine Website.
So findest Du Schmerzpunkte & Bedürfnisse wirklich heraus
Hier mal die drei einfachsten Quellen (ohne Umfragen-Marathon):
1) Gespräche, Mails, DMs
Notier Dir Formulierungen wörtlich.
Die Sprache Deiner Zielgruppe ist Dein bestes Copywriting.
2) Fragen, die in Calls immer wieder kommen
Wenn Menschen immer wieder dasselbe fragen, steckt dahinter fast immer ein Schmerzpunkt.
3) Feedback von KundInnen
Nicht nur „wie war’s?“, sondern:
- „Was war vorher schwer?“
- „Was hat sich verändert?“
- „Was war Dein größtes Aha?“
Wenn Du das sammelst, hast Du Content für Website, Blog, Salespages und Newsletter.
Wie Du daraus ein bedarfsgerechtes Angebot machst
Bedarfsgerecht heißt nicht: 1000 Module, 30 Bonus-Calls, 14 PDFs.
Bedarfsgerecht heißt: klarer Weg von A nach B.
- A = Schmerzpunkt (was ist gerade schwierig?)
- B = Bedürfnis/Ergebnis (was soll sich verändern?)
- Weg = Dein Coaching-Ansatz (wie kommst Du dahin?)
Wenn Du das sauber formulieren kannst, wird Dein Angebot plötzlich greifbar.
Und genau das ist der Moment, wo Deine Website nicht mehr „nur informiert“, sondern führt.
Schmerzpunkte & Bedürfnisse in Website-Texten nutzen (ohne zu übertreiben)
So kannst Du es auf Deiner Website einsetzen:
- im Hero: ein Satz, der den Kern trifft
- im Intro: „Vielleicht kennst Du das…“ (konkret!)
- bei Angeboten: „Das ist für Dich, wenn…“
- im CTA: „Wenn Du genau hier gerade festhängst…“
Und bitte immer mit Balance:
Du musst niemanden „triggern“ oder emotional ausziehen.
Du darfst einfach klar sein.
Viele Texte scheitern nicht am Inhalt, sondern daran, wie sie gesagt sind. Wenn Du Deinen Ton und Deine Sprache richtig triffst, passiert Conversion fast „nebenbei“. Hier entlang: Effektive Kommunikation auf Deiner Coaching-Website.
Fazit: Wenn Du Schmerz & Bedürfnis triffst, fühlt sich Deine Website wie ein Gespräch an
Schmerzpunkte zeigen, dass Du verstehst, was gerade schwer ist.
Bedürfnisse zeigen, dass Du einen Weg kennst, wie es leichter werden kann.
Wenn Du beides kombinierst, passiert genau das, was wir für Conversion wollen:
Menschen fühlen sich gemeint.
Und wer sich gemeint fühlt, bleibt. Klickt. Fragt an.

