Warum Dein Business-Fundament wichtiger ist als Design
Du bist Coach, Du baust Dir gerade Dein Herzensbusiness auf – und irgendwo auf Deiner To-do-Liste steht fett: WEBSITE.
Und ganz ehrlich: Ich verstehe das komplett.
Eine Website fühlt sich an wie „Jetzt bin ich offiziell“. Wie das digitale Zuhause. Deine Base.
Nur: Wenn Du zu früh mit der Website startest, wird sie meistens genau das, was ich ständig sehe:
- hübsch, aber austauschbar
- informativ, aber ohne Wirkung
- online, aber ohne Anfragen
Und das liegt nicht daran, dass Du nicht gut genug bist.
Es liegt daran, dass Deiner Website etwas fehlt, was kein Design der Welt ersetzen kann:
Klarheit.
Denn Deine Website ist nicht einfach nur eine schöne Online-Visitenkarte.
Sie ist im besten Fall Dein ruhiger, klarer Verkaufsraum – in dem Menschen verstehen:
- Bin ich hier richtig?
- Kann die Person mir wirklich helfen?
- Was soll ich als Nächstes tun?
Und dafür braucht es ein Fundament. Nicht 37 Plugins. 😉
Warum Klarheit vor Website-Start so wichtig ist
Stell Dir vor, Du richtest ein Haus ein, ohne zu wissen:
- wer da wohnen wird
- wie viele Zimmer gebraucht werden
- ob es ein Rückzugsort oder ein Begegnungsort sein soll
Du kannst natürlich anfangen – und irgendwann steht auch irgendwas.
Aber es wird sich nie richtig „stimmig“ anfühlen. Und Du wirst ständig umbauen.
Genau so ist es mit Websites.
Wenn Du Dein Business-Fundament noch nicht klar hast, passiert meistens das:
- Deine Texte bleiben vage („Ich begleite Dich…“)
- Du schreibst für „alle“ (und erreichst am Ende niemanden wirklich)
- Du bastelst ewig an Design-Details, weil Dir inhaltlich die Richtung fehlt
- Du hast am Ende keine klare Nutzerführung, keinen klaren CTA – und damit keine Anfragen
Darum: Lass uns einmal kurz die Basis klären.
Nicht kompliziert. Aber konsequent.
Dein Business-Fundament: 4 Dinge, die vor der Website sitzen müssen
Das Fundament besteht aus vier Elementen. Wenn die klar sind, wird Website plötzlich leicht.
Wenn sie nicht klar sind, wird Website … eine Dauerbaustelle.
1) Klarheit über Deine WunschkundInnen
Das ist der Anfang von allem.
Denn ohne WunschkundIn entsteht eine Website, die „irgendwie nett“ ist – aber niemanden wirklich abholt.
Und ja, ich weiß: Viele Coaches wollen niemanden ausschließen.
Aber Klarheit bedeutet nicht „ausschließen“. Klarheit bedeutet:
Die richtigen Menschen fühlen sich sofort gemeint.
Mini-Check (so simpel, aber wichtig)
Wenn ich Deine Website aufmache – erkenne ich innerhalb von 5 Sekunden:
- für wen Du da bist?
- welches Problem Du löst?
- welche Veränderung möglich ist?
Wenn nicht: Dann wird’s schwer mit Anfragen.
➡️ Hier geht’s zum Vertiefungsartikel über WunschkundInnen
2) Klarheit über die Transformation, die Du möglich machst
Menschen kaufen kein Coaching „an sich“.
Sie kaufen das, was danach anders ist.
Du kannst noch so empathisch und kompetent sein – wenn auf Deiner Website nicht klar wird, was sich verändert, wird niemand den nächsten Schritt gehen.
Mini-Check
Kannst Du diesen Satz beenden?
„Nach der Zusammenarbeit mit mir kann meine Kundin ________.“
➡️ Hier geht’s zum Vertiefungsartikel zur Transformation
3) Klarheit über Deine Werte (und wie Du arbeitest)
Deine Werte sind nicht nur „nice to have“.
Sie sind das, was Dich unterscheidbar macht – und was die richtigen Menschen anzieht.
Denn seien wir ehrlich: Coaches gibt es viele.
Was Menschen wirklich suchen, ist: Wem vertraue ich? – und passt das menschlich?
Mini-Check
Woran merkt man in Deiner Zusammenarbeit, wofür Du stehst?
Nicht im Kopf – sondern im Ablauf, in der Begleitung, in Deinen Grenzen?
➡️ Hier geht’s zum Vertiefungsartikel über Werte im Coaching-Business
4) Klarheit über Dein Angebot (damit es buchbar wird)
Ein Angebot ist nicht „ich mache Coaching“.
Ein Angebot ist ein konkretes Versprechen:
- für wen
- wobei
- wie
- mit welchem Ergebnis
- und was der nächste Schritt ist
Wenn das nicht steht, wird Deine Website automatisch weichgespült – und Du merkst es daran, dass Du keine klare Struktur findest.
➡️ Hier geht’s zum Vertiefungsartikel für ein unwiderstehliches Angebot
Und was hat das jetzt mit Deiner Website zu tun?
Alles.
Denn diese vier Punkte entscheiden über:
- Deine Startseiten-Headline
- Deine Struktur (OnePager vs. Mehrseiter)
- Deine Texte (klar vs. vage)
- Deine CTAs (Kontakt/Anfrage/Buchung)
- und darüber, ob Deine Website Vertrauen aufbaut oder „irgendwie nett“ bleibt
Wenn Dein Fundament klar ist, wird die Website nicht nur schöner – sie wird wirksamer.
Fazit: Erst Klarheit – dann Website (und dann geht’s plötzlich schnell)
Wenn Du gerade am Anfang stehst, ist das hier wirklich die Abkürzung:
Mach Dir Klarheit über WunschkundIn, Transformation, Werte und Angebot.
Danach kannst Du Deine Website bauen – und sie wird sich stimmig anfühlen.
Und vor allem: Sie wird Menschen führen, statt sie zu verwirren.
Wenn Du jetzt denkst: „Okay… und wie pack ich das in eine Website?“
Dann gibt es zwei Wege – ganz ohne Druck:
- Du arbeitest Dich durch die Vertiefungsartikel oben und setzt Deine Website Schritt für Schritt auf.
- Oder Du sagst: Ich will’s nicht alleine zusammensuchen – ich will eine klare, schnelle Umsetzung.
Dann ist ein OnePager oft der beste Startpunkt.
➡️ Hier findest Du meinen Artikel, warum ein OnePager der beste Start sein kann
(Und ja: Wenn Du dabei Unterstützung willst – von DIY bis „mach Du bitte“ – dann findest Du die passenden Optionen auf meiner Website.)

