So wird aus „Ich mach Coaching“ etwas, das gebucht wird

Ein unwiderstehliches Angebot ist nicht „lauter“ oder „billiger“ als andere.
Es ist einfach klarer. Greifbarer. Und es fühlt sich für Deine Wunschkundin an wie:

„Okay. Das ist genau mein Thema. Und das klingt machbar.“

Und genau das ist der Punkt: Viele Coaches haben richtig gute Arbeit – aber ihr Angebot klingt so allgemein, dass niemand richtig versteht, warum man genau das buchen sollte.

Hier zeige ich Dir, wie Du aus „Ich biete Coaching an“ ein Angebot machst, das Vertrauen aufbaut und Entscheidungen leichter macht.

1) Dein Angebot muss ein echtes Problem lösen (nicht nur „Unterstützung bieten“)

Der wichtigste Schritt ist nicht der Name Deines Angebots.
Der wichtigste Schritt ist: Wobei genau hilfst Du – und warum ist das gerade jetzt relevant?

Mini-Check:

  • Was ist das Problem, wegen dem Deine Wunschkundin wirklich nachts wach liegt?

  • Was hat sie schon versucht, was nicht funktioniert hat?

  • Was würde sich sofort erleichtern, wenn dieses Thema gelöst wäre?

Wenn Deine Wunschkundin beim Lesen denkt „Ja… genau DAS ist es“, hast Du gewonnen.

2) Nutzen statt Inhalt: Was ist am Ende anders?

Viele Angebote erklären nur, was drin ist („6 Calls, Workbook, Support“).
Das ist nett – aber Menschen kaufen Ergebnisse. Oder besser gesagt: die Veränderung.

Sag nicht nur, was Du machst. Sag, was dadurch möglich wird.

Beispiele (als Denkrichtung):

  • Mehr Selbstvertrauen in Entscheidungen

  • Klarheit im Kopf statt Dauergrübeln

  • Grenzen setzen ohne schlechtes Gewissen

  • Stress runter, Energie rauf

Mini-Formel, die fast immer funktioniert:
„Nach der Zusammenarbeit kannst Du ____ , ohne ____.“

Je konkreter Du wirst, desto leichter wird die Entscheidung.

3) Warum Du? (Aber bitte ohne „ich bin so toll“)

Dein Alleinstellungsmerkmal muss nicht fancy sein.
Es reicht, wenn klar wird, warum Deine Art zu arbeiten anders ist – und für wen sie besonders gut passt.

Das kann sein:

  • Deine Methode (wenn Du eine hast)

  • Deine Erfahrung (auch Lebensweg zählt!)

  • Deine Art zu begleiten (z. B. klar, liebevoll, direkt, strukturiert, tiefgehend)

  • Dein Fokus (z. B. nur für Life-Coaches, nur für Frauen, nur für XY)

 

Mini-Check:

Warum sollen Menschen bei Dir buchen – und nicht bei jemandem, der „auch Coaching“ macht?

Wenn Du das in 2–3 Sätzen sagen kannst, wirkt Dein Angebot sofort wertiger.

4) Struktur schafft Sicherheit (und Sicherheit verkauft)

Ein Angebot wird nicht unwiderstehlich, weil es „mehr enthält“.
Sondern weil es Vertrauen ausstrahlt. Und Vertrauen entsteht durch Struktur.

Beantworte diese Fragen glasklar:

  • Wie lange dauert die Zusammenarbeit?

  • Wie läuft sie ab?

  • Was ist enthalten (und was nicht)?

  • Welche Unterstützung gibt es zwischen den Terminen?

Beispiel (simpel, aber stark):
„Wir arbeiten 8 Wochen zusammen. Du bekommst 1:1 Sessions, klare Aufgaben zwischen den Terminen und Support, wenn Du festhängst.“

Je weniger Fragezeichen Deine Wunschkundin hat, desto leichter sagt sie Ja.

5) Testimonials: Lass andere Deine Arbeit erklären

Wenn Du Testimonials hast: nutz sie.
Wenn Du noch keine hast: fang an, sie einzusammeln (auch aus kurzen Feedbacks).

Wichtig: Nicht nur „war super“, sondern:

  • Was war vorher schwer?

  • Was ist jetzt anders?

  • Was war der größte Aha-Moment?

Das ist das, was Vertrauen aufbaut.

6) Varianten: ja – aber bitte nicht als Bauchladen

Viele denken: „Ich brauche direkt 1:1, Gruppe, Kurs, Membership, …“
Nein. Brauchst Du nicht.

Wenn Du Varianten anbietest, dann aus einem Grund:
Damit unterschiedliche Menschen auf denselben Weg kommen – nur mit anderer Intensität.

Mein Tipp:

Starte mit einem Kernangebot. Mach das richtig gut.
Varianten kannst Du später ergänzen, wenn Du wirklich merkst, dass Nachfrage da ist.

7) Bonus & Zusatzleistungen: Nur wenn sie den Weg leichter machen

Bonis sind dann gut, wenn sie:

  • die Umsetzung vereinfachen

  • Klarheit geben

  • oder Zeit sparen

Nicht, wenn sie nur „mehr Zeug“ sind.

Eine gute Frage dazu:
Hilft das meiner Kundin, schneller ans Ergebnis zu kommen?
Wenn ja: Bonus.
Wenn nein: weglassen.

8) Preis: transparent, passend zum Wert, ohne Rumgedruckse

Preis ist immer ein Thema – aber nicht das wichtigste.
Wichtiger ist: Versteht Deine Wunschkundin, warum es diesen Preis wert ist?

Wenn Du Ratenzahlung anbietest: super.
Wenn nicht: auch okay.

Wichtig ist nur: Klarheit. Keine geheimen Preise, keine komischen Umwege.

9) Call-to-Action: Sag ihnen, was jetzt passiert

Ein unwiderstehliches Angebot braucht am Ende einen nächsten Schritt, der sich leicht anfühlt.

Nicht „Jetzt kaufen!!!“, sondern:

  • „Schreib mir kurz, wo Du stehst“

  • „Frag an und ich sag Dir, ob es passt“

  • „Lass uns schauen, ob wir ein Match sind“

Je weniger Druck, desto eher trauen sich viele überhaupt erst zu melden.

Fazit: Unwiderstehlich ist nicht „perfekt“ – sondern klar

Ein Angebot wird gebucht, wenn Deine Wunschkundin drei Dinge fühlt:

  1. Ich bin gemeint.

  2. Das hilft mir wirklich.

  3. Das klingt machbar.

Wenn Du zielgruppenspezifisch bist, den Nutzen klar machst, Struktur reinbringst und den nächsten Schritt leicht machst, wird aus Deinem Coaching ein Angebot, das nicht überredet – sondern überzeugt.

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